„Guter Geist“ führt Johannesstifte in Papenburg und Dörpen

Neue Heimleiterin vorgestellt

Papenburg/Dörpen. Zweieinhalb Wochen nach ihrem Dienstantritt ist Anna Strohschnieder-Tammen nun offiziell als neue Heimleiterin der Johannesstifte in Papenburg und Dörpen vorgestellt worden. Die beiden Alten- und Pflegeeinrichtungen sind zurzeit voll ausgelastet. Die in dieser Woche vorgestellten Pläne für ein neues Pflegeheim mit knapp 90 Plätzen am Vosseberg verfolgen die Träger-Vertreter der Johannesstifte weitgehend gelassen. „Wir brauchen den Wettbewerb nicht zu scheuen“, sagte Ansgar Veer, Hauptgeschäftsführer der St.-Bonifatius-Hospitalgesellschaft mit Sitz in Lingen. Die Heimplätze in Papenburg (knapp 100) und Dörpen (60) seien derzeit nahezu komplett belegt. „Und das, was wir tun, erfolgt aus einem christlichen Geist“, sagte Veer. In beiden Einrichtungen sind zusammen etwa 180 Mitarbeiter beschäftigt. Betrieben werden die Häuser von der Caritas Altenhilfe Lingen gGmbH. Träger sind die Vereine St. Bonifatius Hospitalgesellschaft Lingen und Caritasverband für die Diözese Osnabrück.

 

Der neuen Heimleiterin Anna Strohschnieder-Tammen (Dritte von links) gratulierten der stellvertretende Geschäftsführer der St.-Bonifatius-Hospitalgesellschaft, Manfred Möheken, Ansgar Veer, Maria Kruse (Vorsitzende des Heimbeirates), Ilona Meyer und die MAV-Vorsitzende Erika Schöpper (von links). Foto: Gerd Schade

Strohschnieder-Tammen betonte, dass man im Wettbewerb um die Bewohner niemanden von der Straße reißen könne. „Zudem ist es das Schönste, wenn man zuhause alt werden kann“. Das aber sei nicht jedem vergönnt.

Die neue Heimleiterin, bisher und seit gut 20 Jahren Pflegedienstleiterin des Papenburger Johannesstifts, ist die Amtsnachfolgerin von Holger Möllenkamp, der die Leitung erst 2014 von Heinz Walker übernommen hatte. Möllenkamp hatte die Einrichtungen zum Jahresende kurzfristig verlassen, um sich anderen Aufgaben zu widmen, wie Veer erklärte.

Veer präsentierte Strohschnieder-Tammen bei einem Sektempfang im Beisein von zahlreichen Bewohnern in Papenburg als „jemanden Bekanntes“ in neuer Funktion. Sie sei ein „guter Geist unter vielen“ in der Einrichtung, meinte Veer. Er zeigte sich mit der Personalentscheidung, an der im Zuge des Auswahlverfahrens im Übrigen auch die Mitarbeitervertretung (MAV) beteiligt gewesen sei, hochzufrieden, „weil sie sich traut und wir ihr vertrauen“.

Der Geschäftsführer bescheinigte Strohschnieder-Tammen überdies, für die neue Aufgabe nicht nur hochqualifiziert zu sein, sondern auch das Herz am rechten Fleck zu tragen. „Sie kennt die Bedürfnisse in der Pflege, die der Bewohner und der Mitarbeiter. Außerdem hat sie Leitungserfahrung“, betonte Veer.

Die neue Heimleiterin zeigte sich von der Resonanz auf ihr neues Amt überwältigt. Zahlreiche Weggefährten, darunter auch ehemalige Arbeitskollegen, hätten sich gemeldet und ihr viel Glück, aber auch Kraft für die anstehenden Aufgaben gewünscht, sagte Strohschnieder-Tammen. Sie sei zwar nur Kapitän, brauche aber nicht nur einen guten Steuermann, sondern auch kompetente Kollegen, die an der Basis arbeiteten. Die Pflegedienstleitung in Papenburg übernimmt Ilona Meyer kommissarisch.

Quelle: Artikel in der Ems-Zeitung vom 16.01.2016, Autor: Gerd Schade

 

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